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ColorUp in der Praxis: Warum unser Vertriebsteam selbst am Übungskopf steht

Bei unserer Vertriebstagung stand nicht die Präsentation im Mittelpunkt, sondern der Übungskopf. Einen Tag lang hat das Team die ColorUp-Reihe selbst angewendet, von der Farbtheorie bis zum Auftrag am Echthaar.

Thurp Editorial4 min LesezeitAcademy
ColorUp in der Praxis: Warum unser Vertriebsteam selbst am Übungskopf steht
Außendienstmitarbeiter Hüseyin Temizkan und Vertriebsleiter Marco Brüning beim Farbauftrag am Echthaar-Übungskopf.

Produktwissen aus einem Datenblatt hält genau so lange, bis im Salon die erste konkrete Frage kommt. Welche Nuance kippt bei vorgeschädigtem Haar? Wie verhält sich die Farbe im Ansatz nach 35 Minuten? Wer darauf nur mit einer auswendig gelernten Formulierung antwortet, merkt schnell, dass das nicht reicht. Deshalb stand bei unserer Vertriebstagung am 3. August nicht die Präsentation im Mittelpunkt, sondern der Übungskopf.

Was auf der Vertriebstagung passiert ist

Unter der Leitung von Sonja Althoff, Academy-Leitung bei Thurp, hat unser Vertriebsteam einen kompletten Tag mit der ColorUp-Reihe gearbeitet. Der Aufbau folgte dem, was auch in den Trainings für Friseur:innen gilt: erst die Grundlagen, dann die Technik, dann die Umsetzung am Haar.

Teilnehmer der Thurp Vertriebstagung mischen ColorUp Haarfarbe mit Creamy Peroxide an
Erst die Grundlagen: Mischverhältnis und Konsistenz werden nach Rezeptur angesetzt, nicht nach Gefühl.

Auf dem Programm standen vier Blöcke:

  • Farbtheorie und Nuancierung: was die Ziffern hinter der Nuance über Grundton und Reflex aussagen
  • Mischverhältnisse und Einwirkzeiten in Kombination mit dem Entwickler
  • Auftragstechniken für Ansatz, Längen und Spitzen
  • Umsetzung an Echthaar-Übungsköpfen statt an Farbkarten und Musterlocken

Gearbeitet haben alle, unabhängig von der Position. Vertriebsleiter Marco Brüning stand genauso am Übungskopf wie die Außendienstmitarbeiter Hüseyin Temizkan, Vecih Kirat, Mehmet Sürmeli und Ersen Bucak, mit Handschuhen, Farbschale und Pinsel.

Außendienstmitarbeiter Vecih Kirat arbeitet an einem Echthaar-Übungskopf vor dem Thurp ColorUp Banner
Außendienstmitarbeiter Vecih Kirat am Übungskopf. Abgeteilt wird so, wie es später im Salon erklärt werden soll.

Warum Echthaar und nicht die Farbkarte

Eine Farbkarte zeigt ein Ergebnis, aber nicht den Weg dorthin. Echthaar reagiert auf Porosität, auf Vorbehandlung und auf die Sorgfalt beim Auftrag. Genau diese Zwischenschritte sind es, über die im Salon gesprochen wird.

Ein Beispiel aus dem Training: Dieselbe Nuance zieht auf einer strapazierten Längenpartie anders auf als im gesunden Ansatz, weil die geöffnete Schuppenschicht mehr Pigment aufnimmt und schneller sättigt. Das steht so in jeder Fachkunde. Wie stark der Unterschied ausfällt und wie man ihn über die Auftragsreihenfolge abfängt, versteht man erst, wenn man beide Partien nebeneinander gesehen hat.

Academy-Leitung Sonja Althoff zeigt Außendienstmitarbeiter Ersen Bucak eine Auftragstechnik am Übungskopf
Academy-Leitung Sonja Althoff mit Außendienstmitarbeiter Ersen Bucak: vormachen, nachmachen, korrigieren.

Betreut wurde in kleinen Gruppen. Korrigiert wurde direkt am Haar, nicht im Nachgespräch. Das ist der Unterschied zwischen einer Produktvorstellung und einem Training.

Die ColorUp-Reihe im Training

Gearbeitet wurde am kompletten Coloration-System, das auch im Salon zusammenspielt:

Außendienstmitarbeiter Mehmet Sürmeli trägt ColorUp Haarfarbe auf eine blonde Strähne auf
Außendienstmitarbeiter Mehmet Sürmeli beim Auftrag auf blondiertes Haar.

Das komplette Sortiment findest du unter Coloration.

Was Salonpartner davon haben

Wer ein Produkt empfiehlt, sollte es nicht nur kennen, sondern selbst angewendet haben. Das ist die Bedingung dafür, dass ein Gespräch im Salon auf Augenhöhe funktioniert. Konkret heißt das drei Dinge:

Beratung statt Katalog. Unser Außendienst kann erklären, warum eine bestimmte Nuance zu einem Kundenstamm passt, und nicht nur, dass es sie gibt.

Antworten auf Praxisfragen. Einwirkzeit, Mischverhältnis, Deckkraft bei grauem Haar: beantwortet aus eigener Anwendung statt aus dem Produktblatt vorgelesen.

Ehrliche Einschätzung. Dazu gehört auch der Hinweis, wann ein Produkt für einen bestimmten Fall nicht die beste Wahl ist. Diese Einschätzung setzt voraus, dass man die Grenzen kennt.

Fazit

Thurp ist eine Marke der Saykos GmbH mit Sitz in Heek im Münsterland, und wir vertreiben ausschließlich über den Friseur. Dieses Modell funktioniert nur, wenn die Menschen, die mit Salons sprechen, dieselbe Sprache sprechen wie die Menschen am Stuhl. Dass unser Vertrieb einen Tag lang mit Handschuhen, Pinsel und Farbschale gearbeitet hat statt mit Folien, ist deshalb kein Nice-to-have, sondern die Grundlage für alles, was danach im Salongespräch passiert.

Der nächste Schulungsblock ist in Vorbereitung. Wenn du deinen Salon mit ColorUp aufstellen möchtest, geht das über Partner werden.

Häufige Fragen

Wer kann an Thurp Schulungen teilnehmen? Die Trainings der Thurp Academy richten sich an Friseur:innen und Salonteams, die mit Thurp arbeiten oder das planen. Termine und Konditionen laufen über den zuständigen Außendienst oder direkt über das Kontaktformular.

Wie viele Nuancen umfasst die ColorUp-Reihe? Die ColorUp Haarfarbe ist in 100 Nuancen zu je 100 ml erhältlich, von tiefem Schwarz bis zu stark aufhellenden Blondtönen, inklusive Asch-, Gold-, Kupfer- und Irisé-Nuancen.

Warum wird an Übungsköpfen mit Echthaar trainiert? Echthaar reagiert auf Porosität, Vorbehandlung und Auftragstechnik so, wie es Kundenhaar im Salon auch tut. Farbkarten zeigen nur das Endergebnis, nicht den Weg dorthin.

Wo bekomme ich Thurp Produkte? Thurp wird ausschließlich über den Friseur vertrieben, nicht über Drogerie oder Endkunden-Shops. Wenn du einen Salon führst und Thurp ins Sortiment nehmen möchtest, läuft das über Partner werden.

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